Projekte

 


Aktivpass

Aktivpass in den REVA-Gemeinden
Seit Mai 2006 gibt es auf Initiative des Armutsnetzwerkes in Vöcklabruck, Attnang-Puchheim, Regau, Timelkam und Lenzing den Aktivpass. Menschen mit geringem Einkommen erhalten damit Ermäßigungen bei Freizeiteinrichtungen, Kulturveranstaltungen, im Stadtbus etc.

REVA Aktivpass Kriterien
REVA Aktivpass Ermäßigungen

Sozialmarkt

Das Armutsnetzwerk war Ideen- und Auftraggeber für den Vöcklabrucker Sozialmarkt. Eine Projektgruppe aus pro mente, Treffpunkt Mensch und Arbeit und Verein Sozialzentrum leistete die Entwicklungsarbeit.
Im Mai 2006 eröffnete der Vöcklabrucker Sozialmarkt „Der Korb“, als Einrichtung des Vereines Sozialzentrum in der Stelzhamer Straße. Menschen mit geringem Einkommen können Lebensmittel zu sehr niedrigen Preisen einkaufen.
Nach zweijähriger erfolgreicher Projektzeit wechselt "Der Korb" in ein größeres Lokal am Stadtplatz 22a.
Weitere Informationen: Der Korb

Starthilfe Wohnen

Armutsnetzwerk, Regionalmanagement und Sparkasse haben ein innovatives Projekt gestartet: „Starthilfe Wohnen“. Es ermöglicht von Armut betroffenen Menschen einen leichteren Zugang zu Wohnungen und hilft mit, deren Lebenssituation zu verbessern. Da es sich bei der Starthilfe nicht um ein Almosen, sondern um einen „Mikrokredit“ handelt, bleiben die UnterstützungsnehmerInnen voll in ihren BürgerInnenrechten und –pflichten.

Problem Einstiegshürde
Für immer mehr Menschen stellt der Einstieg zur eigenen Wohnung oder die Verbesserung der Wohnsituation eine große finanzielle Hürde dar. Kautionen oder Baukostenzuschüsse (bis zu 2500 Euro), Gebühren und Einrichtung müssen bezahlt werden. Menschen mit geringem Einkommen schaffen das nicht aus eigener Kraft. Betreuende SozialarbeiterInnen verbringen viel Zeit damit, unzählige Ansuchen an öffentliche und private Unterstützungsfonds zu stellen. Spendenzusagen, sofern sie überhaupt erreicht werden können und vor allem Geldflüsse dauern, Kautionen sind jedoch sofort (vor Wohnungseinzug) zu zahlen. „Starthilfe Wohnen“ gibt möglichst rasch „Starthilfen“, das sind Unterstützungen („Mikrokredite“) bis zu 2000 Euro aus dem „Solidarfonds“, die in kleinen Raten mit einer Laufzeit bis zu drei Jahren zurückbezahlt werden.

Problem Geldaufbringung
Um den Solidarfonds für die Vergabe von Starthilfen zu füllen, gibt es Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft. Mit der Sparkasse OÖ wurde das Solidarsparbuch als Möglichkeit des ethischen Sparens entwickelt. Zinsen aus diesem Sparbuch gehen zur Hälfte an „Starthilfe Wohnen“. Ziel ist es weiter durch Kooperationen mit regionalen Unternehmen und privaten Spenden eine entsprechende Deckung des Solidarfonds zu erreichen. Die Spenden in den Solidarfonds sind steuerlich absetzbar!

Was ist das Besondere an Starthilfe Wohnen?
• Vernetzung stärkt: Das Projekt zeichnet sich vor Allem dadurch aus, dass verschiedene Sozialeinrichtungen in der Region (Schuldnerberatung, Wohnungslosenhilfe Mosaik, pro mente oö, Caritas, Volkshilfe und Sozialberatungsstellen) an einem Strang ziehen, institutionelle Grenzen überwunden
werden und damit der Nutzen direkt bei jenen Menschen liegt, die „Starthilfe“ zum Wohnen brauchen.
• Zukunftsweisende Kooperation mit der Wirtschaft: Die Zusammenarbeit mit der Sparkasse OÖ und Kooperationen mit regionalen Unternehmen zur Befüllung des Solidarfonds sind zukunftsweisend.
• Ethische Geldanlage in der Region: Mit dem Solidarsparbuch gibt es erstmals die Möglichkeit einer regionalen ethischen Geldanlage. Die Hälfte der Zinsen geht in den Solidarfonds von Starthilfe Wohnen.

Wie können Sie unterstützen?
• Eröffnen Sie ein Solidarsparbuch (erhältlich in jeder Filiale der Sparkasse OÖ). Es handelt sich hier um eine täglich fällige Spareinlage mit einem derzeitigen garantierten Zinssatz bis 31. Dez. 2010 in Höhe von 1%.
• Spenden Sie direkt in den Solidarfonds: Kto-Nr. 32100-157811 bei der Sparkasse OÖ (BLZ 20320), lautend auf Sozialzentrum - Starthilfe Wohnen. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Start des Projektes: Ende Oktober 2010